Feuerwehr Schnürpflingen

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Jahreshauptversammlung 2006

Quelle:
Verlag: SÜDWEST PRESSE, Ulm   02.02.2006

FEUERWEHR / Gute Erfahrung mit digitaler Alarmierung in Schnürpflingen

Signal ist nicht zu überhören
Gute Erfahrungen hat die Feuerwehr Schnürpflingen inzwischen mit der digitalen Alarmierung, hieß es bei der jüngsten Jahreshauptversammlung.
Schnürpflingen war die erste Wehr im Alb-Donau-Kreis, die mit dem neuen System ausgerüstet wurde. FRANZ GLOGGER

SCHNÜRPFLINGEN ∗ Vor über einem Jahr entschied sich Schnürpflingen, die Feuerwehr mit digitalen Meldeempfängern auszurüsten. „Unser analoges System war so überaltert, dass ein Ersatz nicht mehr in Frage kam. Also stiegen wir gleich auf die neuen Empfänger um. Wir waren damit die ersten im Kreis, die digital alarmiert worden sind“, berichtete Kommandant Reinhold Dangel in der Jahreshauptversammlung. Nachdem die Startschwierigkeiten behoben seien, sei die digitale Alarmierung nicht mehr wegzudenken. Damit könnten gezielt die Feuerwehrleute alarmiert werden, die auch verfügbar sind, Und nicht zuletzt sei das Alarmzeichen nicht zu überhören. Er erinnerte an einen überregionalen Einsatz, bei dem er mit einer Handvoll Männern ausrücken musste, obwohl doppelt so viele zu Hause gewesen wären. Sie haben die Sirene schlichtweg überhört.
Achtmal wurde die Schnürpflinger Wehr im vergangenen Jahr auf den Plan gerufen. Dazu gehörten ein überregionaler Brandeinsatz, mehrere Verkehrsunfälle und Hochwassereinsätze in Illerkirchberg. In der Wehr machen 25 Aktive Dienst, die Jugendfeuerwehr zählt 14 Mitglieder. Mit Joachim Aubele, Helmut Regenbogen und Benedikt Regenbogen konnten drei in die Aktivenabteilung übernommen werden.
Ein herausragendes Ereignis war die Ausrichtung des Leistungsmarschs des Kreisverbands. 1100 Teilnehmer waren zu versorgen. „Ihr habt mehr geleistet, als man erwarten darf“, bedankte sich Dangel. Mit der Teilnahme an den Übungen ist er nicht zufrieden. Fürs neue Jahr wünscht er sich eine größere Beteiligung und Pünktlichkeit.
Anschließend standen „100 Jahre Feuerwehr“ auf dem Programm, denn mit Josef Aubele, Johannes Aubele, Reinhold Dangel und Ottmar Talirsch wurden vier Mitglieder für 25 Jahre Dienst mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber geehrt.



Veröffentlicht am
22:25:48 02.02.2006