Feuerwehr Schnürpflingen

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Fahrzeugweihe LF 10/6


Der künftige Schnürpflinger Bürgermeister Michael Knoll mit Frau Gudrun und Tochter Valerie begutachtete das neue Feuerwehrfahrzeug. Foto: Franz Glogger
 
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Erhöhte Schlagkraft

Schnürpflingen.


Mitnichten ein "neues Spielzeug" sei das Feuerwehrfahrzeug. Das machten gestern gleich mehrere Redner bei der Weihe des neuen Schnürpflinger Spritzenfahrzeugs klar. "Mit ihm erhöhen wir unsere Schlagkraft. Es entsteht mehr Sicherheit für alle, und wir sind auf Jahre hinaus auf dem Stand der Technik", erklärte Reinhold Dangel, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schnürpflingen. 27 Jahre habe das alte Fahrzeug Dienst getan. Nun sei es an der Zeit, die neue Technik einzusetzen.

Dazu gehört auch die Ausrüstung für vier Atemschutzträger, die im Führerhaus verbleibt. So können diese schon während der Fahrt angelegt werden, erläuterte Dangel. Neu und mindestens genauso wichtig ist ein Wassertank mit 1200 Litern Inhalt. Damit kann der so genannte Erstschlag umgehend durchgeführt werden - ohne Warten, bis die erste Leitung verlegt ist. Stromaggregat, leistungsfähige Pumpen und pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast zur Ausleuchtung sind weitere Beispiele, die die Effizienz erhöhen. "Es ist alles drin und dran, was eine moderne Wehr braucht", sagte Dangel und warb: "Wer jetzt Lust bekommen hat auf die Feuerwehr, kann zu uns kommen. Denn bei aller Technik sind es Menschen, die sie einsetzen müssen."

218 000 Euro hat das Fahrzeug gekostet. 58 000 Euro Zuschuss gab es vom Land. 8000 Euro legte die Wehr aus der Kameradschaftskasse drauf, "was nicht selbstverständlich ist", bedankte sich Bürgermeister Manfred Häberle. Der wiederum konnte sich des Danks der Feuerwehrleute sicher sein. Wegen seines stets "offenen Ohrs" für die Belange der Feuerwehr bekam er das silberne Ehrenzeichen des Feuerwehrverbands Baden-Württemberg.

Quelle:
Verlag: SÜDWEST PRESSE, Ulm   29.03.2010
Franz Glogger

 




Veröffentlicht am
11:28:03 29.03.2010