Feuerwehr Schnürpflingen

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Amtseinsetzung Bürgermeister Knoll


Die stellvertretende Schnürpflinger Bürgermeisterin Elisabeth Sproll nimmt dem neuen Bürgermeister Michael Knoll den Amtseid ab. Seit Donnerstag ist der Nachfolger von Manfred Häberle offiziell im Amt.

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Schnürpflingen. "Willkommen Bürgermeister Knoll." Die Schnürpflinger haben bei der Einsetzung ihres neuen Bürgermeisters die Tür weit aufgemacht: Sie versprachen viel Unterstützung und eine gute Zusammenarbeit.

 

Die Redner bei der Einsetzung des neuen Schnürpflinger Bürgermeisters Michael Knoll am Donnerstag kamen an einem Wort nicht vorbei: Willkommen. "Herzlich willkommen", sagte die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Sproll, "willkommen im Kreise der Bürgermeister", sagte Landrat Heinz Seiffert, und nochmals ein "Willkommen" von Thomas Hertle als Sprecher der Vereine und des Gemeinderats.

Die Schnürpflinger Bürger und Vertreter von Ämtern, Kirchen und Schulen machten für den neuen Chef im Rathaus die Tür ganz weit auf. Offensichtlich haben sie ihn und seine Familie bereits ins Herz geschlossen und wollen ihn auch nicht so schnell wieder gehen lassen. Zumindest kündigte Hertle an, die Wahlzusagen erst in 24 Jahren zu überprüfen - so lange war Knolls Vorgänger Manfred Häberle im Amt, und so lange könne doch auch Knoll bleiben. Die Schnürpflinger wissen aber auch, dass es mit gutem Willkommen allein nicht getan ist. So versicherte Hertle eine kritische, aber stets konstruktive Mitarbeit des Gemeinderats sowie eine breite Unterstützung aus den Vereinen. Elisabeth Sproll versprach dem Bürgermeister "viele gute Geister". Damit spielte sie auf das ungewöhnliche ehrenamtliche Engagement in der Holzstockgemeinde an.

In 26 Jahren als Schulleiter habe er eines gelernt, sagte Bernhard Hoffmann: "Wenn irgendwo etwas geschafft werden soll, dann sind die Schnürpflinger da, nicht nur ein paar, sondern immer gleich viele." Für Landrat Heinz Seiffert ist das ein Pfund, mit dem Knoll wuchern sollte: "Die Bürger in dieser intakten Gemeinde sind Ihr wichtigstes Kapital. Dieses Engagement gilt es zu bewahren." Dass die Voraussetzungen dafür gut sind, zeige das gute Wahlergebnis (fast 80 Prozent) bei gleichzeitig hoher Wahlbeteiligung (über 70 Prozent). "Das Ergebnis ist ein Vertrauensvorschuss, wie man ihn sich für ein neues Amt wünscht", sagte Seiffert.

In seiner kurzen Antrittsrede bedankte sich der 37-jährige Knoll für die Vorschusslorbeeren und versprach ein "offenes Rathaus" und eine enge Zusammenarbeit mit Gemeinderat, Kirche und Vereinen.


Quelle:
Verlag: Südwestpresse, Ulm 24.04.2010
Franz Glogger




Veröffentlicht am
18:29:32 24.04.2010